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28. Juni 2017

FPÖ-Kunasek: „Mit uns gibt es keine ‚Sperrzone Graz‘!“

Freiheitlicher Landesparteichef erteilt Nagls „aufgewärmten Umweltzonenfantasien“ eine klare Absage.

„Nicht mit uns! Darauf können sich die Steirer verlassen“, so kommentiert Mario Kunasek, Landeparteiobmann der FPÖ Steiermark, die Überlegungen des Grazer ÖVP-Bürgermeisters Nagl, Diesel-PKW aus Graz zu verbannen. „Mit einer starken FPÖ wird es keine derartige Umweltzone geben. Denn diese würde primär finanziell schwächere Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, treffen. Darüber hinaus wären die negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Graz fatal“, hält Kunasek fest und verweist auf zehntausende Unterschriften, die die Freiheitlichen bereits gegen die Umweltzone Graz sammelten sowie die konsequente Haltung des freiheitlichen Ex-Landesrates Kurzmann in dieser Frage.

Im Jahr 2010 plante der damalige SPÖ-Landesrat Manfred Wegscheider, mittlerweile zurückgetretener Bürgermeister von Kapfenberg, die Einführung einer Sperrzone für den motorisierten Verkehr im Großraum Graz. Erst durch die Übernahme des Verkehrsressorts durch FPÖ-Landesrat Gerhard Kurzmann wurden diese autofahrerfeindlichen Planungen verworfen. „Gerhard Kurzmann hat gezeigt, dass es auch ohne Verbote möglich ist, erfolgreiche Verkehrs- und Umweltpolitik zu betreiben“, so Kunasek.

Kunasek wartet gespannt auf die empörten Reaktionen von Wirtschafts- und Arbeiterkammer auf Nagls erneuten Vorstoß. „Anstatt die wirtschafts- und pendlerfeindliche Anti-Autofahrer-Politik der Grünen und der KPÖ zu kopieren, sollte Bürgermeister Nagl an seine Parteikollegen auf Landes- und Bundesebene herantreten, um finanzielle Mittel für notwendige Infrastrukturprojekte in Graz sicherzustellen“, schließt Kunasek, der verspricht, dass die FPÖ wie bisher auf allen Ebenen gegen eine solche „Sperrzone Graz“ kämpfen wird.


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