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16. Jänner 2017

FPÖ-Kunasek: Schulschließungen und Zuwanderungschaos – Unsere Schüler bleiben auf der Strecke!

Freiheitliche stellen eine Dringliche Anfrage an Bildungslandesrätin Lackner und erteilen den geplanten Schulschließungen erneut eine deutliche Absage.

Die Steirischen Freiheitlichen nutzen die erste reguläre Landtagssitzung in diesem Jahr, um eine umfassende Dringliche Anfrage zum Bildungsstandort Steiermark an SPÖ-Bildungslandesrätin Lackner zu richten. Dieser sei der FPÖ zufolge von weiteren Schulschließungen und dem „Zuwanderungschaos“ bedroht. „Eine Schande, dass man sich selbst als ‚Zukunftspartnerschaft‘ bezeichnet und gleichzeitig Schulen schließt“, kritisiert Kunasek die Pläne der Landesregierung.  Zudem stelle laut Kunasek der hohe Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache an Volksschulen sowie die starke Zunahme muslimscher Schüler die Steiermark vor große Herausforderungen.

Nein zu weiteren SchulschließungenDer Steiermark scheint eine erneute Schulschließungswelle zu drohen. 15 Schulen sind aufgrund der zu geringen Schülerzahlen gefährdet. Nun war den Medien zu entnehmen, dass im Fall von acht Schulen Auflassungsverfahren eingeleitet wurden. „Wer den ländlichen Raum wirklich erhalten will, sperrt keine Schulen zu. Wir erwarten uns konkrete Lösungen, um die Schulstandorte zu erhalten!“, so Kunasek. Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass das Zusperren von Schulen keine Einsparungen bringen würde. Laut Kunasek wäre die Einrichtung sogenannter „Expositurklassen“ ein gangbarer Weg, die Standorte zu erhalten.

Deutsche Sprache auf dem Rückzug „Der Bildungsstandort Steiermark leidet nicht nur unter den äußerst zweifelhaften Schulschließungen, sondern auch unter der völlig verfehlten rot-schwarzen Zuwanderungspolitik der letzten Jahre, die sich nun rächt“, hält Kunasek fest. Der Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache in öffentlichen Volksschulen ist im Schuljahr 2016/2017 erneut beängstigend hoch. Für 8.758 Kinder, das sind 20,68 Prozent aller Volksschüler in der Steiermark, ist Deutsch nicht die Muttersprache, sondern eine Fremd- bzw. Zweitsprache. Das bedeutet, dass mittlerweile jeder fünfte Volksschüler nichtdeutscher Muttersprache ist. Im Rahmen der „Dringlichen“ erwarten sich die Freiheitlichen von Landesrätin Lackner konkrete Antworten auf die Frage, wie das Unterrichtsniveau an Schulen mit hohem Anteil fremdsprachiger Schüler gehalten werden kann.

Anteil muslimscher Schüler steigt anIn Graz ist mittlerweile jeder dritte Volksschüler Moslem. Auch in steirischen Kindergärten dürfte die Situation eine ähnliche sein. Eine entsprechende schriftliche Anfrage der FPÖ, wie hoch die Anteile der jeweiligen Religionsbekenntnisse unter Kindern in öffentlichen Kindergärten sind, beantwortete Landesrätin Lackner unlängst wie folgt: „Die Daten über die Religionsbekenntnisse der in den steirischen Kindergärten betreuten Kinder werden nicht erhoben.“ „Diese ‚Nicht-Antwort‘ ist sinnbildlich für die ignorante Politik von ÖVP und SPÖ. Man darf die Augen nicht weiter vor der Realität verschließen“, hält Klubobmann Kunasek fest. Man erwarte sich im Rahmen der Dringlichen Anfrage nun endlich ehrliche Antworten.

„Rot und Schwarz müssen endlich die Scheuklappen abnehmen und die Probleme erkennen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Kinder unter einer verfehlten Bildungs- bzw. Zuwanderungspolitik leiden“, schließt Kunasek.


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