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14. März 2017

FPÖ-Steiermark „Gegen den Fortbestand des AKW-Krško!“

Freiheitliche stellen im Bezirk Leibnitz die Petition „Gegen den Fortbestand des AKW-Krško vor“.

v.l.n.r. Mario Kunasek, Josef Riemer, Christian Cramer ©FPÖ Steiermark/Wagner

v.l.n.r. Mario Kunasek, Josef Riemer, Christian Cramer ©FPÖ Steiermark/Wagner

Nach dem jüngsten Zwischenfall im veralteten Atomkraftwerk Krško, welches sich wegen eines Problems bei der Wasserversorgung abgeschaltet hatte, fordern die Freiheitlichen erneut die Schließung der gesamten Anlage. Immerhin befindet sich Krško weniger als 70 Kilometer von der Landesgrenze entfernt und liegt direkt auf einer Erdbebenlinie. Deshalb brachte der steirische Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Umweltsprecher Walter Rauch eine Petition gegen den Fortbestand des AKW Krško ein. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Restaurant Herg in Leibnitz betonten die freiheitlichen Funktionäre Landesparteiobmann LAbg. Mario Kunasek, Bezirksparteiobmann NAbg. Sepp Riemer und Landtagsabgeordneter Christian Cramer die von Krško ausgehende Gefahr. „Vor allem der Bezirk Leibnitz wäre von einem möglichen Zwischenfall massiv betroffen. Dieses Atomkraftwerk stellt eine permanente Bedrohung dar! Die Verantwortungsträger von SPÖ und ÖVP sind gefordert, mit Nachdruck für die Stilllegung der Anlage einzutreten. Die gestartete Petition soll dazu dienen, den berechtigten Befürchtungen der Bevölkerung Ausdruck zu verleihen“, erklärt Mario Kunasek.

Sollte es im AKW-Krško zu einem bedrohlichen Zwischenfall kommen, wäre nicht nur die Steiermark, sondern ganz Mitteleuropa unmittelbar betroffen. Die weitere parlamentarische Behandlung und die unbestreitbare Gefährdungslage des AKW erläuterte Nationalratsabgeordneter Sepp Riemer. „Diese Initiative wird auf jeden Fall im Plenum debattiert. Wichtig ist es so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln, um den Druck auf die Regierung zu erhöhen. Die rund 180 Störfälle seit 1981 lassen die lokale Bevölkerung nicht gerade ruhig schlafen. Besonders die Bilder von Tschernobyl 1986 und Fukushima 2011 dürfen keinesfalls in Vergessenheit geraten“, warnt der Freiheitliche.

Die FPÖ Steiermark ruft mit dieser Petition nicht nur die Steirer, sondern die gesamte österreichische Bevölkerung auf, ein klares Signal gegen Atomkraft zu setzen. Auch die Bundespartei und die Freiheitlichen in Kärnten unterstützen die steirische Kampagne aktiv. „Es geht um die Gesundheit und Sicherheit der Bürger, diese muss stets im Vordergrund aller politischen Überlegungen stehen. Wir wollen mit dieser parlamentarischen Petition ein klares Zeichen gegen den Ausbau von Atomenergie und insbesondere gegen den Fortbestand des AKW-Krško setzen“, ergänzt der FPÖ-Landtagsabgeordnete Christian Cramer abschließend.

Um die Petition zu unterschreiben, einfach auf das Bild klicken!

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